08. Mai 2022, 15:00 Uhr

March of the Nations. Zusammen gegen den russischen Krieg in Europa

Veranstalter: Blau-Gelbes-Kreuz e.V.

Ansprechpartnerin: Tamara Vukovic, Tel.: 015205212112, E-Mail: tamara.vukovic@bgk-verein.de

 

March of the Nations. Zusammen gegen den russischen Krieg in Europa

 

Positionen und Forderungen des Veranstalters:

 

"Der 8. Mai ist der Gedenktag an die Befreiung Deutschlands, Europas und der Welt vom Nationalsozialismus. Das „Nie wieder!“ von damals hat heute eine neue Aktualität. Denn mitten in Europa führt Russland einen brutalen Krieg gegen die Ukraine.

Seit Mariupol, Butscha und Borodyanka ist klar: Dieser Krieg hat nicht nur militärische Ziele. Er ist vielmehr ein Vernichtungskrieg. Die Gräueltaten russischer Soldaten sind Kriegsverbrechen und Völkermord am ukrainischen Volk.

Deshalb treffen wir uns am 8. Mai 2022 in Köln, um in einem gemeinsamen Marsch der Nationen gegen den Krieg Russlands in Europa und für Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren.

 

Aus Köln ergehen an die Bundesregierung unsere Forderungen:

 

1. Militärische Unterstützung: Deutschland muss der Ukraine die notwendigen schweren Waffen liefern. Fakt ist: Ohne robuste militärische Ausrüstung seitens des Westens kann die Ukraine dem Artilleriebeschuss und den Luftangriffen Russlands nicht standhalten. Leider hat sich die Bundesregierung sehr spät und nur unter dem Druck der deutschen Öffentlichkeit sowie der internationalen Partner zu nennenswerten Waffenlieferungen entschlossen. Der sogenannte „Ringtausch“, bei dem osteuropäische Länder der Ukraine Panzer aus Sowjetproduktion überlassen und im Gegenzug modernes Gerät aus Deutschland erhalten, muss maximal genutzt werden. Darüber hinaus muss Deutschland schnell und umfassend auch schweres Gerät aus eigenen Beständen und aus der Produktion deutscher Rüstungsfirmen liefern. Die Bundesregierung muss hier durch Finanzierung und sofortige Freigabe schnell handeln.

 

Unser Ziel: Durch eine schnelle und effektive Bewaffnung der Ukraine können wir den Krieg Russlands in Europa zu einem raschen Ende bringen.

 

2. Wirtschaftliches Embargo: Deutschland muss seine Importe von Kohle, Öl und Gas aus Russland beenden. Fakt ist: Auch Deutschland finanziert weiterhin das russische Regime und seine Kriegsführung. Der angekündigte Ausstieg aus allen Energielieferungen dauert viel zu lange. Das absehbare Ende des Imports von Kohle und Öl zeigt, dass ein rascher Ausstieg machbar ist. Deutschland darf deshalb auch beim Thema Gas nicht den Sprechzetteln einiger Industrielobbyisten und ihrer Katastrophenszenarien folgen. Namhafte Forschungsinstitute halten einen zeitnahen Ausstieg für komplex, aber machbar. Auch der ehemalige Wirtschaftsberater Putins, Andrey Illarionov sagt, dass ein Embargo primär Russland treffen würde. Seitdem Russland Polen und Bulgarien den Gashahn zugedreht hat, muss Deutschland umso mehr die Initiative zurückgewinnen und den Gasfluss unterbrechen, bevor Putin es tut. Deutschland wird dabei Opfer bringen müssen. Denn es ist auch seine verfehlte Energiepolitik, die zum Krieg in Europa beiträgt.

 

Unser Ziel: Durch ein schnelles und vollständiges Energieembargo können wir die Finanzierung der Kriegsmaschinerie Russlands stoppen.

 

3. Politische Unterstützung: Deutschland muss seine Beziehungen zu den Ländern Osteuropas neu begründen. Fakt ist: Deutschland hat über Jahrzehnte hinweg die Länder Osteuropas und besonders die Ukraine dem Sonderverhältnis zwischen Berlin und Moskau untergeordnet. Spätestens seit der russischen Invasion Georgiens 2008 war aber schon klar, dass Russland revisionistische und imperiale Ziele verfolgt. Wer seither in Osteuropa oder auch in Deutschland vor der Aggressivität Russlands warnte, wurde als „russophob“ abgetan. Unter dem Vorwand sogenannter berechtigter russischer Sicherheitsinteressen wurde das Denken in Einflußsphären erneuert. Statt Integration in die europäischen und atlantischen Institutionen erfolgte eine Ausgrenzung, die im gegenwärtigen Krieg endete. Deutschlands Regierung, Parteien, Medien und Wirtschaftsverbände müssen rigoros umdenken.

 

Unser Ziel: Durch eine zügige Integration der Ukraine in die Europäische Union können wir ganz Europa auf den Weg des Friedens und der Entwicklung bringen.

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde ein."

Datum:
08.05.2022

Zeit:
15:00

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Veranstaltungsort
Deutzer Werft
Siegburger Straße 66, 50679 Köln
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