Von Solidarität zu Solidaritäter*innen: Die aktuelle Kriminalisierung sozialer Bewegungen von Flucht bis Klima

21. Mai, 19:00 Uhr

Die Europäische Union weitet ihre Praxis der Abschiebung, Ausgrenzung und Prekarisierung von Migrant*innen zunehmend aus. Auch die Bundesregierung beteiligt sich und verschärft eifrig Gesetze. Mit Seehofers sogenanntem „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ sollen Abschiebungen effizienter und ohne rechtlichen und zivilen Widerstand durchgeführt und Geflüchtete noch stärker entrechtet werden. Dieses Gesetz wäre ein weiterer Baustein in einer Politik der Kriminalisierung von Menschen, die ihre Rechte wahrnehmen und Widerstand leisten:

  • gegen eine schädliche Wirtschafts- und Klimapolitik
  • gegen die zunehmende Ausgrenzung von Menschen am Rande der Gesellschaft
  • gegen sich ausbreitenden Rassismus und
  • gegen das Sterben im Mittelmeer

Wir wollen gemeinsame Erfahrungen der Repression austauschen, Verbindungen herstellen und hieraus Kraft schöpfen für das, was vor uns liegt.

Dazu lädt die AG Bleiben am 21.05.2019, 19 Uhr, zu einer Podiumsdiskussion in die Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln, ein.

Podiumsgäste:

- Alassa Mfouapon (Initiative Ellwangen-Apell)

- Susanne Spindler (AG Bleiben, kritnet)

- Kerstin Demuth (Digitalcourage/Polizeigesetz NRW stoppen!)

- Daniel Hofinger (Hambacher Forst/Ende Gelände)

- Hans Mörtter (ev. Pfarrer Lutherkirche Köln, Asyl in der Kirche)

Moderation: Çiler Firtina

Datum:
21. Mai

Zeit:
19:00 Uhr

Veranstaltungsort
Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3,  50670 Köln
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