Diskussion/Vortrag: Für das Recht zu bleiben – Zwischen Wut, Verzweiflung & Unterstützung
Seit 2015 hat eine zunehmende Verschärfung der Abschiebepolitik und der innerdeutschen Gesetzeslage, weg von Teilhabe und hin zu Abschottung, stattgefunden. Teil staatlicher Antworten auf Migration und Flucht waren schon immer Migrationspolitiken, die auf Kontrolle und den Abbau von Rechten zielten. Dabei werden Abschiebungen und die Entrechtung von nicht-deutschen Staatsangehörigen mittlerweile fast parteiübergreifend als Allheilmittel für gesellschaftliche Herausforderungen propagiert, obwohl diese vermeintlichen «Lösungen» von Zivilgesellschaft, Forschung und der gesellschaftlichen Realität laufend widerlegt werden.
Im Rahmen der Podiumdiskussion (ab 19 Uhr) wird die rigide Abschiebepraxis aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Was bedeutet Abschiebung und davon bedroht zu sein für Betroffene? Was bedeutet Abschiebung aber auch für uns als Gesellschaft? Emotionen wie Wut und Frustration (mit den aktuellen Zuständen) finden ihren Platz, ebenso wie Ideen einer inklusiven Gesellschaft von unten.
Wir laden dazu ein, bereits ab 18 Uhr vorbeizukommen: Verschiedene Gruppen, die gegen Abschiebungen und für eine solidarische Gesellschaft aktiv sind, werden mit Infotischen vor Ort sein. Begleiten wird uns die Posterausstellung «Break the Isolation» von der Community for All, welche Gefangene in Abschiebehaft porträtiert und ihre Geschichten erzählt.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
Eine Veranstaltung des Jugenclub Courage e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Asyl in der Kirche NRW e.V.
Datum:
03.03.2026
Zeit:
18:00 - 21:00
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
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